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Freitag, Juli 28, 2017

Belize

Uralte Schulbusse, laute Reggae-Musik, Dreadlocks und Good Vibes -> klingt nach Jamaica, es ist aber das wunderbare Belize! Das Land ist so vielfältig, wie seine Bewohner. Neben unterschiedlichen Kulturen findet man hier abenteuerliche Regenwälder und eine traumhafte Karibikküste mit dem weltweit zweit größten Riff.

Als Europäer ist man anfangs von der Offenheit der Menschen überrascht. An fast jeder Ecke wird man angequatscht. Die meisten wollen wissen, wie lange wir schon in Belize sind und was wir alles schon gesehen haben. Jeder gibt uns dann noch zusätzlich Tipps, wie wir den Aufenthalt in ihrem Land verbringen können.

In diesen Gesprächen spürt man richtig die Verbundenheit zur Heimat.

Man hat immer ein sicheres und gutes Gefühl, jedoch nur solange, bis man die Zeitung aufschlägt.
In Belize ist es üblich, dass sämtliche Verbrechen öffentlich gemacht werden.

Man liest hier von Bandenkriegen, Morden, Diebstählen, etc.
Daher sollte man sich vorab immer informieren, wie die Lage in den entsprechenden Gegenden ist und sich beim Reisen an gewissen Regeln halten. Zum Beispiel ist es sicher nicht passend, die neue Spiegelreflexkamera mitten in Belize City auszupacken. Aber auch gewisse Fußwege sollte man lieber mit dem Taxi zurücklegen.

Trotz des bitteren Beigeschmacks ist Belize ein wunderschönes vielfältiges Land und wird sicher in naher Zukunft an Popularität gewinnen.

Ein paar interessante Facts:

Belize hat etwa 380.000 Einwohner auf einer Fläche von 22.966 km². Das Staatsoberhaupt hat Königin Elisabeth 2. Amtssprache ist demnach Englisch. Da aber soviele Mayas in Belize lieben, spricht auch fast jeder fließend Spanisch, bzw. manche indigenen Einwohner weigern sich Englisch zu lernen und sprechen demnach nur Spanisch.

Die Regierung versucht die Kriminalität durch unterschiedliche Maßnahmen in den Griff zu bekommen, dennoch sind einige Regionen stark betroffen, vor allem Belize City.

In Belize gibt es sogar ein Sozialsystem, das bedürftigen Menschen, die kein Geld haben, einen Grund zuspricht. Auf diesem Grund können sie sich dann eine Unterkunft bauen. Da hier, wie in so viele, bedürftigen Ländern, der Zusammenhalt in den Dörfern so stark ist, hilft man sich dabei gegenseitig gerne.

Reisezeit:

Wir besuchten Belize in der Regenzeit = Low Season. Dies hat einige Vorteile aber leider auch Nachteile. Zu den Pros zählen auf jeden Fall die niedrigeren Preise (Belize ist leider sehr teuer! Teilweise ein europäisches Preisniveau oder höher). Außerdem ist es in den touristischen Gegenden sehr angenehm ruhig und nicht überlaufen. Zu den Kons müssen wir leider sehr wichtige Punkte zählen: viele Ausflüge fanden gar nicht statt, weil eine Tour erst ab 4 Personen gemacht wird (außer man zahlt das Doppelte) und wir meist die einzigen Touristen weit und breit waren. Zudem haben die meisten Restaurants geschlossen. In Hopkins zum Beispiel hatte an manchen Tagen nur ein Restaurant offen mit nur 2 unterschiedlichen Gerichten im Angebot.

Hier gibts Infos zu unseren Stopps:

Belize Placeholder
Belize