Das kleine Städtchen liegt mit seinen knapp 5500 Einwohnern an der Grenze zu Peru, direkt am Titicacasee auf einer Höhe von circa 3800hm. 
Die Anreise ist ein Kinderspiel. Sollte man von Puno/Peru aus kommen, ist es eine 1 1/2h Busfahrt mit kleinem Grenzübergang. Dieser besteht aus einem kleinen Häuschen und ohne jeglicher Kontrolle. Man bekommt lediglich den Einreisestempel.
Die Reise nach oder von La Paz läuft ebenso reibungslos ab. Es gibt 4-5 Stunden Direktverbindungen. 
Ein Highlight davon ist die Bootsüberquerung in Tiquina. Der Bus wird mit einer „Holzfähre“ gut 500m verschifft.

Die allgemeinem Preise in Copacabana sind merklich günstig. Für ein Doppelzimmer mit Seeblick bezahlten wir damals 8 Euro. 
Auch das Essen ist sehr günstig. Jedoch sollte man beim sogenannten Street Food aufpassen. Mich erwischte es so richtig und ich lag 2 Tage mit massiven Magen- und Kreislaufproblemen im Bett.

Der Ort selbst wirkt teilweise verschlafen, jedoch bietet er für gläubige Christen einen, mit 14 Stationen bestückten, Jesus Leidensweg.
Diesen findet man am 3.966 m hohen Hausberg von Copacabana, dem Cerro Calvario.

Da wir hier doch sehr hoch sind, fallen alle Tätigkeiten, Spaziergänge und Wanderungen anstrengend aus. 
Man kommt relativ schnell aus der Puste. Einfach ein bisschen langsamer gehen als normal und schon gewöhnt man sich schnell an die höhere Belastung.

Tägliche Ausflugsziele bieten die Isla del Sol, sowie die Isla de la Luna. Die Sonneninsel und die Mondinsel sind beliebte Touristenziele. In der Mythologie der Inka soll der Sonnengott Inti seine Kinder, den ersten Inka Manco Cápac und seine Frau Mama Ocllo, auf der Isla del Sol zur Erde gelassen haben. Somit spielt die Insel in der Mythologie der Inka eine sehr große Rolle.

 

 

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